




Die beiden Regionen Venetien und Friaul-Julisch Venetien bilden zusammen die so genannte Obere Adria. Hauptstadt von Friaul-Julisch Venetien ist Triest. Die Region liegt am Adriatischen Meer, grenzt im Norden an Kärnten, im Osten an Slowenien, im Westen an Venetien und gehörte bis 1918 zu Österreich-Ungarn. Die Stadt Triest war dessen bedeutendster Hafen. Neben der Adria-Küste mit weitläufigen feinsandigen Stränden und kleinen Fischerdörfern besteht die Region Friaul größtenteils aus Berglandschaften, hügeligem Hinterland und der Poebene.
Die Hauptstadt Venetiens ist die weltbekannte Lagunenstadt Venedig. Im Norden grenzt Venetien an die Dolomiten, eine Gebirgslandschaft von seltener Schönheit. Auch das Hinterland und die fruchtbare Poebene sind von außerordentlicher Naturschönheit mit vielen Naturparks und herrlichen Villen. Venetien bietet neben Venedig zahlreiche interessante Ausflugsziele, wie zum Beispiel das antike Amphitheater in Verona oder die historische Universitätsstadt Padua.
Die Obere Adria bietet eine hervorragende Infrastruktur, kilometerlange, schöne und großzügige Sandstrände und ein sauberes Mee
Die so genannten Mittlere Adria wird von der Küsten der Region Emilia Romagna, den Stränden der Marken und der Abruzzen gebildet. Im Nordteil des italienischen Stiefels liegt die Emilia Romagna, die weltweit für die regionalen Spezialitäten wie Parmaschinken, Balsamico-Essig, Mortadella und Parmesan bekannt ist. Feinschmecker kommen hier voll auf ihre Kosten. Der lange Küstenabschnitt von Comacchio bis Cattolica bietet herrliche breite Sandstrände. Neben der Adriaküste garantiert ein landschaftlich ausgesprochen reizvolles Hinterland mit einem immensen Kulturgut einen abwechslungsreichen Urlaub. Sehr interessante Ausflugsziele sind Bologna, eine der ältesten Städte Italiens, mit der ältesten Universität Europas, dem Dom San Pietro, zahlreichen Paläste und den schiefen Türmen an der Piazza di Porta Ravegnana oder die zum UNESCO Weltkulturerbe gehörende Altstadt von Ferrara. San Marino, der kleinste Staat der Welt, ist von hier aus bequem zu erreichen.
An das kulinarische Schlaraffenland Emilia Romagna grenzt die Region Marken. Ruhige breite Sandstrände mit kleinen Buchten garantieren entspannende Badestunden. Mit den Grotten von Frasassi, dem größten Höhlenkomplex Italiens, oder der mittelalterlichen Burg von Gradara bieten die Marken auch für Geschichts- und Kulturinteressierte zahlreiche Ausflugsziele.
Den südlichen Abschluss der 130 Küstenkilometer der Mittleren Adria bilden die Abruzzen. Geprägt von einer imposanten Bergwelt mit dem Gran Sasso im Landesinneren und zahlreichen Naturschutzgebieten ist die Region die grünste in ganz Europa. Tempel und Funde aus der vorrömischen Zeit, mittelalterliche Kirchen, Palazzi und Fresken aus der Zeit der Renaissance machen die Abruzzen zu einer wahren Kultur-Schatzkammer.