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Regionen / Kampanien / Amalfitanische Küste

Die Amalfiküste ist der Küstenabschnitt Kampaniens, der südlich von Neapel mit der Spitze der Halbinsel Sorrent in Sant’Agata sui Due Golfi beginnt und ungefähr 60 km südlich nach Vietri sul Mare führt. Die Halbinsel von Sorrent ist eine ins Tyrrhenische Meer hinausragende Landzunge, die den Golf von Neapel von dem von Salerno trennt. Am Zipfel der Halbinsel Sorrent befindet sich das artenreiche Wasserschutzgebiet Punta Campanella. Von hier aus erblickt man schon Capri, die einstige Lieblingsinsel des römischen Kaisers Tiberius und weiter nordwestlich im Golf von Neapel die grüne Vulkaninsel Ischia mit ihren heilsamen Thermalquellen und Fumarolen.

Zu den berühmtesten Orten an der Amalfiküste zählen Amalfi, Positano, Maiori, Praiano und Ravello, die sich an die Hänge der Milchberge (Monti Lattari) schmiegen. Der suggestivste Küstenabschnitt Italiens, die „Amalfitana“ und „Costiera Divina“ (göttliche Küste) genannt, ist eine von Menschenhand gestaltete Naturschönheit, die kaum ganz in Worte zu fassen ist. Dramatisch stürzen sich steile Felsen unter einem leuchtenden Himmel ins tiefblaue Meer.
Dazwischen üppige, farbenprächtige Vegetation, versteckte Buchten und Orte, deren pastellfarbene Häuser an den Hängen kleiben. Es ist eine Symphonie aus Farben und Formen, ein faszinierendes Ineinander von Meer, Licht, Fels, hängenden Gärten und kleinen Orten mit beeindruckender Architektur und bewegter Vergangenheit.

Die Anziehungskraft dieser Küste, die 1997 zum Weltkulturerbe erklärte wurde, lässt den Besucher nicht mehr los. Bereits in der Antike war die Attraktion dieser einmaligen Küste als Heimat der Sirenen bekannt. Die Landschaft ist geprägt durch das Zusammentreffen von Meer und Bergen. Bei jedem Lichtwechsel zeigt sich eine neue Kulisse mit den in verschiedensten Farb-Schattierungen funkelnden und endlos bis zum Horizont reichenden Meeresflächen. Die Küste fällt an einigen Stellen mit senkrechten Felsvorsprüngen oder gar als Überhang zum Meer ab. An diesen unzugänglichen Stellen konnte sich praktisch unberührte Natur erhalten, wie etwa die Oase von Vallone in Porto, 3 km vor Positano. Viele kleine Buchten sind nur vom Meer aus erreichbar, wie die herrliche Smaragdgrotte in Conca di Marini und der Fjord von Furore.

Entlang der Küste führt auch der „Sentiero degli Dei“ (Pfad der Götter), ein Wanderweg mit spektakulären Aussichten über die Küste bis hin zu Capri.

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