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Die Region Molise ist mit 340000 Einwohnern die zweitkleinste Region Italiens. Molise liegt an der Adria zwischen der Region Abruzzen im Norden und Apulien im Süden. Die Hauptstadt ist Campobasso. Als Urlaubsziel ist Molise noch relativ unbekannt, obwohl es sehr schöne Landschaften hat, und vieles noch sehr ursprünglich ist.

Die Landschaft des Molise teilt sich in „Alto Molise“ mit seinen hohen Bergzügen, der unberührten Natur und den stillen Bergdörfern und in „Basso Molise“, das sich mit sanften Hügellandschaften, Weinbergen und bis hin zur Küste zieht. Im Alto Molise an der Grenze zu den Abruzzen, befindet sich der Monte Meta, der auch Teil des Nationalparks der Abruzzen ist. Gebirge, Schluchten und Wälder prägen das Alto Molise. Landschaftlich sehr schön ist das Tal des Flusses Volturno. Hier liegt auch das Dorf Castel San Vincenzo hoch über einem smaragdgrünen See, die Ruinen der 702 gegründeten Benediktinerabtei sowie diverse Burgen und Schlösser.

Das „Basso Molise“ ist von den sanft auslaufenden Hügelketten bis hin zu den langen Sandstränden am Mittelmeer geprägt. Der Hauptort an der Küste ist Termoli mit seiner schönen Altstadt. Wahrzeichen ist der Turm „Torre Saracena“, der im 16. Jh. zur Abwehr der Türken und Piraten erbaut wurde. Von Termoli aus kann man auch die Tremiti-Inseln mit Fähren erreichen. Die kleinen Inseln mit vielen Grotten sind ein Paradies für Taucher.

Die Region Molise wurde von der UNESCO als Biosphäre Italiens ernannt. Viele der schönen Landstriche stehen unter Naturschutz, die Natur ist hier größtenteils unberührt und gilt als eine der saubersten in ganz Europa.

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