



Der drittgrößte See Italiens beeindruckt durch das zauberhafte Nebeneinander einer großen landschaftlichen Vielfalt. In wenigen Kilometern kommt man aus dem Hochgebirge zum See, vom unwegsamen Alpental zum sanftesten Hügel, von Nadelwäldern zu Palmen, von schneebedeckten Skipisten zu Pflanzenoasen, in einem Überfluss an natürlichen Landschaften und einer kontinuierlichen jahreszeitbedingten Veränderung der Farben und Atmosphären.
Neben der Natur hat die Hand des Menschen einen Beitrag geleistet: Winzige Dörfer und sehenswerte Fremdenverkehrsorte; herrliche Adelsresidenzen, deren Architektur und Gärten von einer Faszination erzählen, die der Comer See seit jeher auszuüben wusste: luxuriöse, von Kunst geprägte Villen.
Die Geheimnisse und Wunder der zahlreichen Uferstädtchen sind unendlich. Einer der beiden Hauptorte ist Como am westlichen Ende des Sees. Die durch große Villen und herrliche Parks geprägte Stadt ist reich an Geschichte und Kunst, Heimat von Künstlern, Wissenschaftlern und Persönlichkeiten. Am östlichen Ende des Sees liegt Lecco, dominiert von den Bergen San Martino und Resegone. Es gibt zahlreiche weitere Orte zu besuchen: Colico, das Tor zum Valtellina; Gravedona, das Paradies der Kamelie; Bellano, wo der Gebirgsbach Pioverna in einer engen felsigen Schlucht in den See stürzt; Menaggio, im Sommer ein idealer Treffpunkt für junge Besucher; Bellagio, an dem sich der See nach Como und nach Lecco teilt. Hier schuf der lombardische Adel zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert seinen Prachtgarten. In den Gassen der Ortschaft atmet man die Eleganz vergangener Zeiten ein. Weitere interessante Orte sind Oliveto Lano mit seiner renommierten Olivenölproduktion; Ossuccio, vor der Insel Comacina gelegen, das bereits im Mittelalter als ein Meisterwerk der Militärarchitektur galt; Moltrasio und Cernobbio, berühmt für ihre großen Villen, darunter Villa d’Este aus dem 16. Jahrhundert. Um das gesamte Panorama des Sees zu genießen, ist eine Bootsfahrt oder die Seilbahn Como-Brunate oder Argegno-Pigra zu empfehlen.