




Lampedusa gehört zu den pelagischen Inseln. Das 20 qkm große Eiland mit nur 4300 Einwohnern liegt 206 km südlich von Sizilien und 112 km nördlich von Tunesien. Im Südosten der Insel befindet sich der Hafen und ein Flughafen. Aufgrund seiner Nähe zu Afrika war die kleine Insel ein wichtiger und sehr begehrter Stützpunkt für die Griechen, Phönizier, Römer, Sarazenen und Aragoner.
Das Meer ist von unglaublicher Farbenpracht und so kristallklar, dass man auch noch bis 30 m Tiefe alles auf dem Meeresgrund erkennt. Einer der schönsten Badestrände ist „spiaggia delle coniglie“ (Strand der Hasen) im Süden: eine fantastische von Kalkstein gebildete Bucht mit weißem Pulversand und türkisfarbigem Meer. Lampedusa ist auch ein Taucher-Paradies. Die sehr fischreiche Südküste - Habitat von Delphinen, Walen und Meeresschildkröten - ist ein Naturschutzgebiet. Im Juni / Juli legen die Schildkröten ihre Eier ab, die dann etwa Mitte September ausschlüpfen.
Lampedusa ist mit durchschnittlich 3100 Stunden Sonnenschein im Jahr von der Sonne verwöhnt. Von Mai bis September ist es fast durchgehend heiter. Nur von Ende Oktober bis Anfang April ist es gelegentlich bewölkt und es gibt vereinzelt Niederschläge. Die Monate April, Mai, Juni und Oktober haben optimale Sommertemperaturen. Von Juli bis Mitte September wird es hochsommerlich warm.
Die Insel Lampedusa wird von den Flughäfen Rom und Palermo angeflogen. Es gibt auch eine Fähre vom Hafen Empedocle (bei Agrigent). Die Überfahrt (meist über Nacht) dauert ca. 8 Stunden und kostet ca. 30 EUR.