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Italien ohne seine größte und südlichste Insel wäre nicht Italien. Mit 25.426 qkm ist Sizilien die größte Insel im Mittelmeer. Kilometerlange Sandstrände und buchtenreiche Küsten, Nationalparks, Tempelanlagen aus der Antike, quirlige Städte mit herrlichen Barockbauten und normannischen Festungen, eine köstliche ländliche Küche, bei der man den Einfluss vom nur 180 km entfernten Afrika spürt und nicht zuletzt der 3.340 m hohe Vulkan Ätna verzaubern jeden Besucher.

Ein Besuch der lebendigen Hauptstadt Palermo sollte im Herzen der Altstadt beginnen. Hier befindet sich der Königs- oder Normannenpalast, der auf einem arabischen Schloss errichtet wurde, sowie die Kirchen S. Giovanni degli Eremiti, S. Maria dell’Ammiraglio und S. Cataldo. Neben den zahlreichen weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt ist ein Bummel über den farbenfrohen Lebensmittelmarkt Vucciria zu empfehlen. Oberhalb von Palermo liegt Monreale, bekannt für seinen wunderschönen Dom, wo einzigartige Mosaiken und Bibelmotive zu sehen sind.

Das Landschaftsbild der Insel ist geprägt durch Hügel- und Bergketten. Fruchtbare Ebenen werden landwirtschaftlich genutzt, vor allem für Obst- und Gemüseanbau. So zeigt sich die Insel besonders im Frühling von ihrer schönsten Seite, wenn ungezählte Mandelbäume die Insel in ein wahres Blütenmeer tauchen. Die höchste Erhebung ist mit 3.340 Metern der Ätna, Siziliens Berg der Berge und Europas größter Vulkan.  Im Winter herrscht hier, in Südeuropas größtem Skigebiet, reger Betrieb. Skischulen. Lifte, gut präparierte Alpin-Pisten und Langlaufloipen, Schutzhütten und Restaurants garantieren pures Schneevergnügen in 1900 bis 2800 Metern Höhe. Einzigartig ist hier auch ein Golfplatz in spektakulärer Lage. Der Parcour wird selbst hohen sportlichen Ansprüchen gerecht und bietet Golfgenuss erster Klasse.

Im Hinterland gibt es viel Ursprüngliches zu entdecken und ist auch sehr schön für Wanderungen und Trekkingurlaub oder Erkundungen zu Pferde. Die Wege führen durch abwechslungsreiche Landstriche mit dichten Wäldern, Hügeln und Bergen sowie Seen mit subtropischer Vegetation. Man trifft immer wieder auf Ruinen und Ausgrabungen vergangener Kulturen.

Aufgrund ihrer dreieckigen Form nannten die Griechen Sizilien Trinacria, die Dreispitzige. Für die Badesaison von April bis November stehen insgesamt 1.200 Kilometer herrliche Küste zur Verfügung. Bekannte Badeorte sind Taormina am Fuße des Ätna, Mondello oder der romantische Fischerort  Cefalù. Ziele der ganz besonderen Art sind die zu Sizilien gehörenden drei, aus kleineren Inseln bestehenden Archipele: die Äolischen Inseln Lipari, Salina, Alicudi, Filicudi, Panarea, Vulcano und Stromboli, die Ägadischen Inseln Favignana, Marettimo, Levanzo und die Pelagischen Inseln Lampe.

 

 

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