



Die Stadt Olbia liegt an der Nordostküste Sardiniens, gegenüber den Inseln Tavolara und Molara. Die viertgrößte Stadt Sardiniens ist heute eine blühende Handelsstadt. Sie liegt direkt am Hafen und ist nur 4 km vom Flughafen Olbia entfernt. Direkt vor der Tür Olbias liegt die bekannteste Küste Sardiniens, die Costa Smeralda. Als wichtigster Passagierhafen Sardiniens ist Olbia für viele Besucher nur Zwischenstopp auf dem Weg zu den südlich und nördlich gelegenen Ferienorten. Dabei bietet auch Olbia seine Sehenswürdigkeiten.
Trotz ihres Namens griechischen Ursprungs (olbios = glücklich) wurde die Stadt aller Wahrscheinlichkeit nach im 5. Jh. v. Chr. von den Puniern gegründet. Wie u.a. die vielen archäologischen Funde beweisen, war Olbia während der römischen Besatzung der wichtigste sardische Exporthafen. In der unmittelbaren Umgebung Olbias sind die aus der Neusteinzeit stammenden Ruinen der Nuraghenfestung Cabu Abbas und des Brunnentempels Sa Testa sehr interessant.
Von der Hafenmole aus führt die schön angelegte Hauptstraße Corso Umberto mit vielen eleganten Läden bekannter europäischer Modefirmen in die Innenstadt. Abseits der Hauptstraße sind immer noch die typischen engen Sträßchen zu finden. Neben dem Bahnhof liegt die wunderschöne Kirche San Simplicio, eine Romanische Basilika aus grauen Granit, die zum ersten Mal im 11. Jh. erwähnt wurde und dem heiligen Simplicius von Fausania geweiht war.
Sehr sehenswert sind auch die südlich an der Straße nach Loiri liegende Villa Romana, das Castello Padrese, das sehr gut erhaltene Gigantengrab (Tombo di Giganti) von Su Monte e S’Abe.